
Über das Siegelsystem können Datensätze vor direktem Zugriff geschützt werden. Das Siegel wird mit einer oder mehreren Freigabevorlagen verknüpft und bietet eine hierarchische Freigabestruktur. Somit können auch Verantwortlichenebenen durchgesetzt werden.
Benötigt eine berechtigte Person Zugriff auf einen versiegelten Datensatz, so kann diese eine Freigabe anfordern. Durch die angegebene Begründung, wissen die Freigabeberechtigten Benutzer, warum der Zugriff gewünscht wird.
Die Freigabe kann nun von den zuständigen Benutzern oder Gruppen erteilt oder abgelehnt werden. An diesem Prozess nehmen je nach Konfiguration mehrere Benutzer und Gruppen teil. Das System kann auch so konfiguriert werden, dass eine Ablehnung durch einen Benutzer, alle anderen Freigaben für nichtig erklärt und den Freigabelauf abbricht.
Der Benutzer, der die Freigabe angefordert hat, wird über das Ergebnis des Freigabelaufs benachrichtigt. Wurde die Freigabe erteilt, so kann das Siegel gebrochen werden und der Zugriff zum Datensatz ist möglich. Ebenso werden berechtigte Benutzer darüber informiert, wenn das Siegel gebrochen wurde und der Zugriff auf den Datensatz somit erfolgt ist. Selbstverständlich werden alle Schritte im Logbuch festgehalten.